Kartierung

Was bedeutet Kartieren?


"Kartieren" (evtl. unter palpieren bekannt) ist der von uns genutzte Begriff für die manuelle Untersuchung eines Patienten.
Er wird gebraucht, um die krankhaften Veränderungen und das geschwollene Gewebe der Fibromyalgie ausfindig zu machen.
Die Befunde werden auf eine vorgefertigte Körperskizze eingezeichnet. Ein Arzt Namens Robert Froriep (aus dem Jahr 1843) ertastete in verschiedenen Körperregionen diese harten und geschwollen Stellen. Diese Technik eignete sich Dr. St. Amand an. Einer der wichtigsten Muskeln hierbei ist der Quadriceps, der am Oberschenkel sitzt.
Diese Muskelabschnitte reinigen sich innerhalb des ersten Monats mit der richtigen Guaifenesin-Dosis vollständig,  vorausgesetzt dass keine Salizylat-Blockade besteht.

Die Kartierung hilft uns bei der Dosisfindung und dokumentiert die Fortschritte der Heilung, bietet Erklärung für einige Symtome und zeigt Blockaden auf

Quelle Buch "Fibromyalgie von R. Paul St. Amand und Claudia Craig Marek" auf den Seiten 140 -143 / Seite 148-153 und Seite 171 ff.

Wie lange braucht man, bis der Oberschenkel wieder einlagert ?

Wenn dein Kartierer dich korrekt kartiert, dann trifft folgendes zu: Du bekommst keine "Rückeinlagerung" im Oberschenkel, außer wenn Du für eine lange Zeit blockiert warst. Wenn dein Oberschenkel frei ist, bleibt er frei.
Man wird kein Zurückkommen der Beulen sehen, es sei denn, dass etwas falsch ist und dann muss es für eine lange Zeit falsch sein.

Gebrauche die Kartierung als ein Hilfsmittel. Wenn du zyklierst und dich besser fühlst, ist das das Ziel.

Dr. St. Amand schreibt dazu: Die Menschen lagern nicht ein, wenn die Dosis zu hoch ist.
Der linke Oberschenkel wird nicht wieder involviert es sei denn, jemand blockiert oder hat die Medikamente für drei bis vier Monate abgesetzt.

Kartierung und die Sonderrolle des Oberschenkels

Die im Forum gelisteten Kartierer wurden in einer spezieller Fortbildung in die Kartierungstechnik nach Dr. St. Amand eingewiesen.     http://www.guaifenesin.de/aerzte-und-therapeuten.html

Es ist für Therapeuten und Ärzte sehr schwierig, eine Kartierung ohne Kenntnisse über die Kartierung durchzuführen.
Man sollte die Stellen mehrmals angefasst haben, bis man diese Schwellungen/Verhärtungen (Bubbelchen) fühlt.
Oft kennen die Therapeuten diese Bubbelchen, wissen aber nicht, dass diese zur Fibromyalgie gehören. Die Kartierung benötigt einen bestimmten Druck, den man erst durch viel Übung erlernt.
Drückt man zu leicht oder zu stark, spürt man leider nichts bzw. nur falsche Schwellungen oder Fettpölsterchen. Wer finanziell oder körperlich nicht in der Lage ist, zu einem der gelisteten Kartierer zu fahren, kann bzw. sollte sich die Kartierung des Oberschenkels ausdrucken und seinem Therapeuten oder Arzt des Vertrauens aushändigen. Grundlage der Kartierung ist die Kartierungs-DVD von Dr. St. Amand, die hier
http://www.guaifenesinshop.de/epages/78709864.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/78709864/Products/300   käuflich erworben werden kann.

Auf der DVD ist leider die genaue Kartierung des Oberschenkels nicht ersichtlich.
Dr. St. Amand hat seine Methode im Laufe der Jahre ein wenig verändert. Da der linke Oberschenkel eine Sonderrolle einnimmt, ist es aber unbedingt notwendig, diesen genau unter die Lupe zu nehmen. Aus diesem Grunde findest du (siehe unten) noch einmal eine genaue Erläuterung von Dr. St. Amand. Diese kann bei Bedarf ausgedruckt werden. Betroffene die mit der Therapie anfangen, sollten sich unbedingt vor der Einnahme von Guaifenesin kartieren lassen, weil sich bei einem großen Teil der Betroffenen bei einer Dosis von 1.200 mg (täglich) der Oberschenkel bereits nach kurzer Zeit gereinigt hat.
Ein Vergleich ist für Therapeuten die nicht in die Kartierungstechnik von Dr. St. Amand eingewiesen wurden, nur schwer möglich.
Die Betroffenen würden nie wirklich erfahren, bei welcher Dosis sich der Oberschenkel reinigt. Bitte kartiert euch nicht selbst! Dies ist nicht möglich.
Nicht jeder "Knubbel" ist ein Fibroknubbel und man benötigt dafür einen besonderen Druck um diese zu spüren.Selbst betroffene Therapeuten und Ärzte lassen sich kartieren.

Datei zum Ausdrucken!

In welchen Zeitabständen sollen wir uns kartieren lassen?

Wir lassen uns vor der ersten Einnahme von Guaifenesin kartieren. Dann beginnen wir mit den Behandlungsplan von Dr. St. Amand. Nach 4 Wochen erfolgt eine weitere Kartierung.
Wenn der linke Oberschenkel nicht gereinigt ist, wird in dieser Sitzung eine Erhöhung der Dosis besprochen und der Patient erhöht seine Dosis entsprechend. Wenn euer linker Oberschenkel gereinigt ist, dann steht eure Dosis fest und es besteht keine Eile für eine weitere Kartierung.

Wenn euer linker Oberschenkel nicht frei ist, wird so lange aller 4 Wochen kartiert und die Dosis erhöht bis sich der Oberschenkel gereinigt hat. Wird die richtige Dosis bestätigt, variieren die Intervalle.
Einige möchten eine Bestätigung des Fortschritts, andere sind überzeugt, dass es ohne Blockierung voran geht und möchten sich erst in 3 oder 4 Monaten wieder kartieren lassen.
Manche möchten nur einmal im Jahr kartiert werden. Das entscheidet jeder für sich.

Hier findest du eine Kartierungsvorlage die du dir gern runterladen kannst

Beispiel einer Betroffenen die von Dr. St. Amand kartiert wurde

Hier ein Beispiel einer Betroffenen die von Dr. St. Amand kartiert wurde. Eine Betroffene ließ mir freundlicherweise ihre beiden Kartierungen von Dr. St. Amand zukommen und ich darf diese zusammen mit ihrem Bild aus der Praxis von Dr. St. Amand hier einstellen. Sie war 2015 bei Dr. St. Amand. Zuvor nahm sie schon einige Jahre das Guaifenesin.
Leider war der Oberschenkel noch nicht ausgeschwemmt/gereinigt.
Sie erhöhte ihre Dosis auf 2.250 MC-Guaifenesin (5 Kapseln 450er MC). Theoretisch geht man nach vier Wochen wieder zum Kartieren, was aber bei ihr nicht möglich war.
Im Jahr 2017 war sie wieder in Los Angeles und wurde erneut von Dr. St. Amand kartiert und ihr Oberschenkel war mit dieser Dosis gereinigt. In seiner Praxis bekam sie von Dr. St.Amand den Rat, ihre Dosis auf 6 Kapseln 450er MC-Guai und + 3 mal 300 mg Pulver Guaifenesin (insgesamt 3.600 mg) zu erhöhen.
Sie kam nach einigen heftigen Tagen mit dieser Dosis gut zurecht und spürte, dass sich wieder etwas im Körper tat. Dr. St. Amand möchte den Betroffenen den letzten "Kick" geben um vollständig zu reinigen.
Dies empfiehlt Dr. St. Amand, damit sich ganz zum Schluss die Sehnen und Bänder reinigen. Allerdings gibt er erst ganz zum Schluss noch einmal etwas Guaifenesin dazu, ERST, nachdem sich die Muskeln gereinigt haben!

Wenn die Betroffenen dann eine wünschenswerte Gesundungsebene erreicht haben, gehen sie auf die Dosis zurück bei welcher sich der Oberschenkel gereinigt hat. In diesem Beispiel wird die Betroffene evtl. 1-2 Jahre die höhere Dosis nehmen und dann auf 2.250 mg MC-Guaifenesin zurück gehen.

Dr. St. Amand in seiner Praxis mit einer Patientin

Kartierung 2015 - Der linke Oberschenkel ist noch nicht frei

Kartierung 2017 - Der linke Oberschenkel ist frei

Ich bin nicht kartiert / Symptomtagebuch schreiben!