Dosis/Dosierung/ Dosiserhöhung

Hinweis:
Wir nutzen und empfehlen nur die MC-Guaifenesinkapseln, weil NUR diese
300er, 450er und 150er MC-Guaifenesinkapseln den Wirkstofftest in Vitro erfolgreich bestanden und NUR diese können mit dem amerikanischen MdR-Guaifenesinkapseln verglichen werden!

Unser Wirkstofftest wurde in einem freiem Labor mit der gesetzliche vorgeschriebenen UV/VIS-Spektroskopie Methode durchgeführt und nur diese MC-Guai-Kapseln haben die gleiche verzögerte Freisetzung, wie die MdR-Kapseln die Dr. St. Amand seinen Patienten empfiehlt.

1. Dosierung und Dosisfindung bei Langzeitguaifenesin (MC-Guaifenesin)

Hier findest du für die Dosierung den Behandlungsplan von Dr. St. Amand. Wir beginnen mit 2 mal 300 mg MC-Guaifenesinkapseln

Die 300er, 450er und 150er MC-Guaifenesinkapseln haben den Wirkstofftest in Vitro erfolgreich bestanden und können mit dem amerikanischen MdR-Guaifenein verglichen werden.
Unser Wirkstofftest wurde in einem freiem Labor mit der UV/VIS-Spektroskopie Methode durchgeführt und sie haben die gleiche verzögerte Freisetzung wie die MdR-Kapseln die Dr. St. Amand seinen Patienten empfiehlt.
Unsere Gruppe arbeitet nur mit diesen MC-Guaifenesinkapseln!

Du solltest wissen, dass Dr. St. Amand ein Gegner vom Pulver ist und die Therapie IMMER Langzeitguaifenesin beginnt!
Daher beginnen auch wir die Therapie IMMER mit Langzeitguaifenesin, in Deutschland bitte nur
mit den MC-Guaifenesinkapseln

Lassen wir zu diesem Thema einfach Dr. St. Amand "sprechen":

"Ich habe stets Versagerfälle gehabt, wenn ich Kurzzeit-Produkte eingesetzt habe, und zwar unabhängig davon, wer sie hergestellt hat
. Das schließt auch Produkte ein, die für Marina del Ray Pharmacy hergestellt wurden.

Deshalb fange ich bei allen meinen Patienten mit dem Langzeit-Guaifenesin an.

Es wirkt gleichmäßig über 12 Stunden hinweg. Ich wiederhole noch einmal: Zweimal 600 mg täglich reichen aus, um in 80% meiner Patienten den Umkehrprozess anzustoßen. Wenn mehr benötigt wird, erhöhe ich auf 1.800 mg pro Tag (dies ist auch mein Bedarf.) Wenn auch das nicht ausreicht, um bei dem Patienten Verbesserungen zu erzielen, ziehe ich eine Erhöhung auf 2400 mg in Betracht.
Oder aber, was oft vorkommt, ich füge zu den 1800 mg Langzeit-Guaifenesin 400 mg Kurzzeit-Guaifenesin hinzu, erst zweimal täglich, später dreimal täglich, oder sogar viermal täglich (letzteres gewöhnlich bei älteren Personen mit nächtlichem Harndrang).

Selbst mit den höheren Dosen (Kurzzeitguai) haben wir Versagerfälle gehabt.
Wenn keine Blockierungen zu finden sind, erhöhen wir systematisch weiter und fügen andere Medikamente hinzu - was auch immer erforderlich ist, um die Gesundheit wiederherzustellen. Manchmal greifen wir auf Probenecid oder Ribonul (Gichtmittel) zurück, die ältesten Produkte, die uns zusätzlich zur Verfügung stehen.....

Denen, von welcher Gruppe auch immer, die für sich nichts als nur den reinen Erfolg reklamieren, halte ich entgegen: 'Ihr liegt falsch. Den Leitern, von welcher Gruppe auch immer, die Diskussionen und Beobachtungen in Bezug auf Versagerfälle nicht zulassen, sage ich ebenfalls: " Ihr liegt falsch!!! "

Mein Wissen stammt aus 60 Jahren Praxiserfahrung und aus gründlichem Studium der Literatur, aber ebenso habe ich von den Hinweisen meiner Patienten und ihren persönlichen Beobachtungen gelernt ... .
Das Vorangegangene stellt meinen Standpunkt dar und diesen werde ich auch bei meiner Ehre bis zum Ende meines Berufslebens einnehmen.
Leider könnte es denen, die das Protokoll missverstehen und es abändern, am Ende sehr wohl gelingen. Claudia und ich haben nur noch eine kurze Wegstrecke vor uns und dann könnten einige Einzelpersonen und Selbsthilfegruppen das Sagen haben. Sie werden entweder dazu beitragen, dass Fibromyalgie-Patienten gerettet werden oder sie werden sie in den Misserfolg führen, wenn sie die einzigen verbliebenen Stimmen sind."

R. Paul St Amand MD

2. Warum gibt Dr. St. Amand 200 mg oder 400 mg  dazu und wir 300 mg oder 600 mg Kurzzeitguaifenesin

Kurzzeitguaifenesin gibt es in Amerika als Tablettenform. Die 400er Kurzzeittabletten können geteilt werden.
In Deutschland wurde aus der Historie heraus mit 300er Kurzzeitkapseln "gearbeitet". Man kann sich aber auch Kapseln mit 200 oder 400 mg Kurzzeitpulver bestellen oder selbst abfüllen. Das entscheidet jeder für sich. Manche reagieren sehr stark auf das Pulver und daher ist es evtl. besser langsamer, mit 2 mal 200 mg Guaifenesinpulver die Dosis zu erhöhen, die zusammen mit MC-Guaifenesin (ab 1.800/2.400 mg) eingenommen werden.

3. Warum beginne ich nicht mit Pulver (Kurzzeitguaifenesin)

Mit kurzwirksamem Guaifenesin zu beginnen ist kontraproduktiv, weil viele Patienten die Behandlung wieder abbrechen. Das Pulver verursacht zu schnell, zu starke Umkehrschmerzen.

1. Grund: Das Guaifenesin hat nur eine Halbwertzeit von EINER Stunde, d.h. wenn ich 300 mg Guaifenespulver nehme, dann sind in einer Stunde nur noch 150 mg, in 2 Stunden 75 mg Guaifenesin, usw. Guai im Körper.

Betroffene fangen mit dem MC-Guaifenesin (manche Apotheken verkaufen es unter dem Namen Fibro-Guai) an. Dies ist ein Guaifenesin mit verzögerter Freisetzung. Wir bezeichnen es als Langzeitguaifenesin.

In einer Kapsel befindet sich eine bestimmte Cellulose und Guaifenesin.
Cellulose ist wie Heu und ist nicht verdaulich für den Menschen. Wenn diese Mischung in den Körper wandert, wird das Guaifenesin langsam von der Cellulose abgestreift und genau das führt zur Langzeitwirkung.
Nach 2 Stunden werden ca. 40%, nach 4 Stunden 60%, nach 6 Stunden 75% und nach 8 Stunden ca. 83 % des Wirkstoffes Guaifenesins abgegeben.

Die Betroffen umgehen somit die Schmerzspitzen und vertragen das MC-Guaifenesin dadurch einfach besser.
2. Grund: Beim Pulver hat Dr. St. Amand eine hohe Versagerquote und es ist daher für unsere Zwecke nicht akzeptabel.
Dr. St. Amand hat beim Guaifenesinpulver eine hohe Versagerquote. Er spricht in seinen Berichten von 20 % und dazu kommen noch 20 Prozent Niedrigdosierer, die das Pulver überhaupt nicht vertragen würden.

4. Warum beginne ich mit dem MC-Guaifenesinkapseln

Mit kurzwirksamem Guaifenesin (Pulver) zu beginnen ist kontraproduktiv, weil viele Patienten die Behandlung wieder abbrechen. Das Pulver (Kurzzeitguaifenesin) verursacht zu schnell, zu starke Umkehrschmerzen.
Grund: Das Guaifenesin (Pulver) hat nur eine Halbwertzeit von EINER Stunde, d.h. wenn ich 300 mg Guaifenesinpulver nehme, dann sind in einer Stunde nur noch 150 mg, in 2 Stunden 75 mg Guaifenesin, usw. Guai im Körper.
Betroffene beginnen die Therapie mit dem MC-Guaifenesin (manche Apotheken verkaufen es unter dem Namen Fibro-Guai). Dies ist ein Guaifenesin mit verzögerter Freisetzung. Wir bezeichnen es als Langzeitguaifenesin.
In einer Kapsel befindet sich eine bestimmte Cellulose und Guaifenesin.
Cellulose ist wie Heu und ist nicht verdaulich für den Menschen. Wenn diese Mischung in den Körper wandert, wird das Guaifenesin langsam von der Cellulose abgestreift und genau das führt zur Langzeitwirkung.
Die Betroffenen umgehen somit die Schmerzspitzen und vertragen das MC-Guaifenesin dadurch einfach besser.
Beim Pulver hat Dr. St. Amand eine hohe Versagerquote und es ist daher für unsere Zwecke nicht akzeptabel.

5. Dosierung - Zahlen und Fakten von Dr. St. Amand

Die Betroffenen beginnen mit 2 mal 300 mg MC-Guaifenesin. Diese geringe Menge reicht jedoch nur für ca. 20 % der Betroffenen aus. Bei zweimal täglich 600 mg (1.200 mg) erhalten wir eine Umkehrungsrate von ca. 80%.
Bei 1800 mg pro Tag erhalten wir eine Umkehrungsrate von ca. 90%."
Ab 2.400 mg ist man Hochdosierer und nur 5 % nehmen mehr als 2.400 mg Guaifenesin.

Dr. St. Amand verabreicht also sehr geringe Dosen von Guaifenesin. Bei dem ursprünglich vorgesehen Einsatzgebiet des Guaifenesins, also zur Schleimlösung und Schleimausscheidung werden 2.400 mg pro Tag verschrieben.
Den Betroffenen rate ich, dass Buch intensiv und immer wieder zu lesen, bei der Dosisfindung den klaren Menschenverstand einzusetzen,
genau auf seinen Körper zu achten und ein ausführliches Symptomtagebuch zu führen. So findet man gut seine Dosis.

Hier findest du eine Darstellung der Dosen von Dr. St. Amand. Ihr könnt es in der  englischen Fassung ( Buch "Fibromyalgia" Seite 170) gern nachlesen.

6. Dosisfindung, Hoch-und Niedrigdosierer

Gilt für Betroffene die keine Möglichkeit haben sich kartieren zu lassen:

Zu Beginn der Dosisfindung ändert man die Dosis nach Behandlungsplan langsam nach oben, bis eine Symptomverschlechterung eintritt, die zu ertragen ist. Ist die Symptomverschlechterung zu stark, geht man wieder auf die vorhergehende (alte) Dosis zurück, die man erträgt.

So hat man (wenn man nicht kartiert ist) vorerst seine Dosis erreicht. Nun bleiben wir bei der Dosis, auch wenn wir zyklieren (heftige Schübe haben) und AUCH wenn wir gute Zeiten haben!

Die Betroffenen wechseln gern mal ihre Dosis, je nachdem wie es ihnen geht, mal nach oben, mal nach unten. So findet man aber nur schwer seine individuelle Dosis und kommt dadurch mit der Therapie oft nicht voran.              

Große Unterschiede gibt es bei der Ausschwemmung bei Hoch- und Niedrigdosierern.                                 

Während die Niedrigdosierer sich schnell und intensiv mit fast unablässigen Attacken reinigen, haben es die Hochdosierer bedeutend schwerer. Sie reinigen leider viel langsamer und die Symptome gehen dadurch ebenfalls nur langsam weg.  Wir sollten unbedingt versuchen, unsere Situation positiv zu sehen, denn JEDER Schub bringt uns der Gesundheit näher!
Führt ein Symptomtagebuch und haltet eure positiven Verläufe fest.
Haltet euch vor Augen, was sich positiv verändert hat und nicht, was immer noch da ist. Das ist kontraproduktiv und wenig förderlich. Lasst die Zeit vergehen, die es benötigt, um gesund zu werden, auch wenn es schwer fällt - macht das Beste aus eurer Situation. Akzeptiert, dass ihr krank seid aber habt Gewissheit, dass Guaifenesin seine Arbeit macht und eine Beschwerdefreiheit wirklich möglich ist! Wertschätzt das, was ihr habt und schaut nicht auf das, was nicht da ist.

7. Wie soll man die Dosis erhöhen?

Eine Betroffene fragte in facebook, warum man nicht schneller erhöht.

Claudia Marek schreibt dazu: "Wenn es Ihnen deutlich schlechter geht, könnte das ihre Dosis sein und daran halten sie erst einmal fest. Haben Sie es nicht eilig, Ihre Dosis zu erhöhen. Wenn Sie Ihre schlechten Zyklen gut genug vertragen, können Sie nach drei oder vier Monaten mit dieser Dosis (nicht seit Beginn der Einnahme) die Dosis erhöhen, damit sie schneller reinigen. Aber es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Dosis klar finden. Auf diese Weise können Sie, wenn Sie die Dosis erhöhen, damit sie schneller reinigen, die Dosis immer wieder auf eine Dosis herabsetzen, die Sie bei weniger intensiven Zyklen abklingen lässt. Sie können Ihre Dosis immer erhöhen, um schneller auzuschwemmen/klar zu werden , aber wenn Sie es zu schnell tun, wissen Sie nicht, wie hoch Ihre Clearing- (und später die Erhaltungsdosis) ist. Lassen Sie sich nicht raten, Ihre Dosis schneller zu erhöhen."
Diane Nisbet Zalk schreibt dazu: Ich kann dies nur bestätigen. Ziemlich früh in meiner Behandlung erhöhte Dr. St. Amand meine Dosis, um die Dinge ein wenig zu beschleunigen. Die erhöhte Dosis führte bei mir zu Muskelkrämpfen im hinteren Teil meines Beines, und zwar in einem Ausmaß, dass ich weder sitzen noch stehen konnte. Ich stand auf, um die Toilette zu benutzen, und hatte danach 45 Minuten lang entsetzliche Schmerzen, bis es sich wieder beruhigte. Die einzige bequeme Position war das vollständige Hinlegen. Mein Mann rief an, sprach mit Dr. St Amand und ich musste mit dem Guai für eine Weile aufhören, bis sich die Lage beruhigt hatte. Ich lag fast sechs Wochen lang im Bett, bis sich die Lage soweit stabilisiert hatte, dass ich wieder aufstehen und die Guai wieder starten konnte. Letztendlich habe ich am Ende eine viel höhere Dosis genommen, aber es ist wichtig, die Dosis nicht zu schnell zu erhöhen! Es ist nicht über Nacht in Ihr Gewebe gelangt, und es kommt sicher nicht über Nacht wieder heraus."
Anmerkung: Diese Erfahrung haben wir auch gemacht, vor allem die Betroffenen die überdosiert wurden. Der Rückweg ist echt heftig und daher lieber langsamer erhöhen und auf seinen Körper hören. Wer nicht blockiert ist, kommt auf die Dosen von Dr. St. Amand und daran sollte man sich orientieren ( 80% der Patienten schwemmen bei 600 mg 2x täglich und 91% bei 1800 mg täglich)
.

8. "Welches ist die höchste Dosis Guaifenesin, die wir einnehmen können?",

fragte eine Betroffenen in der Facebookgruppe bei Dr. St. Amand.

Claudia Marek antwortete wie folgt: "Ich weiß es eigentlich nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob es jemals festgestellt wurde. Die Arzneimitteltoxizität ist gering, und bei großen Säugetieren werden hohe Dosen verwendet.
Abgesehen davon sind hohe Dosen wahrscheinlich nicht wirksamer als niedrigere.
Es gibt einen Punkt, an dem der Erfolg abnimmt, weil der Körper eine Grenze dessen hat, was er verarbeiten kann."

Frage an Claudia Marek von einer Betroffenen :
Wie hoch kann die Dosis Guaifenesin ohne medizinische Überwachung sein ?

Antwort : Wir verwenden keine Dosen über 3600 mg und das ist sehr selten.  Irgendwann wird nichts mehr bewirken, da der Körper nur so viel verarbeiten kann.

9. Zu starke Zyklen?

Viele Betroffene haben ihre Dosis, aber es kommt immer mal wieder zu starken Zyklen während der Therapie. Wir schrieben Dr. St. Amand diesbezüglich an und er antwortet wie folgt: "Wir sagen den Patienten immer sie sollen solange durchhalten, wie es irgend geht. Erst wenn es gar nicht mehr geht, dann sollten sie für 7-10 Tage mit Guaifenesin aufhören. Normalerweise lassen die Schmerzen innerhalb von 3 Tagen nach. Nach einer kurzen Pause beginnen wir dann wieder mit der vollen wirksamen Dosis. Patienten können diese Pausen regelmäßig machen und zwar immer, wenn sie es gar nicht mehr aushalten können. Ich vermeide es Schmerzmittel zu verschreiben weil die Gefahr des Rückfalls in die Abhängigkeit bei den meisten zu groß ist."

Hinweis: Wir Betroffenen haben dies schon ausprobiert und stellten fest, dass es uns sehr schlecht geht, wenn wir das Guai weg lassen. Bessere Erfahrung haben wir gemacht, wenn wir für 7-10 Tag die Dosis um 300 mg oder 600 mg für....7-10 Tage gesenkt haben. Probiert es einfach für euch aus.

10. Niedrigdosierer

Es gibt Betroffene die mit ganz niedrigen Dosen beginnen, weil sie sehr stark auf Guaifenesin reagieren
Leider kam keiner von diesen in der Kartierung voran. Dr. St. Amand hat in seiner ganzen Behandlungszeit bei tausenden Patienten nur zwei Betroffene die mit 2 mal 150 mg Langzeitguaifenesin ausschwemmen. Wir raten den Niedrigdosierern, sich unbedingt regelmäßig kartieren zu lassen und mit ihrer Dosis unbedingt höher zu gehen. Ansonsten verschenkt man wertvolle Zeit.
Ziel sollte es erst einmal 2 mal 300 mg MC-Guai sein. Aus der Erfahrung heraus nehmen heute die Niedrigdosierer normale Dosen zwischen 1.200 bis 3.000 mg MC-Guai und kommen gut damit klar. Einige Betroffene Niedrigdosierer berichteten, dass sie das Guaifensin besser vertrugen, als sie die Diät ganz streng einhielten.
Gleichzeitig sprachen sie darüber, dass es die Angst vor Schmerzen war, die sie hinderte die Dosis zu erhöhen. Es geht Betroffenen bei 30 mg Erhöhung schlecht, aber bei 300 mg MC-Guai nicht schlechter. Andere Niedrigdosierer berichteten, dass sie Histamine nicht vertrugen.
Durch eine strenge histaminfreie und kohlenhydratarme Ernährung konnten sie Verbesserung erfahren!
Manche Fibromyalgiepatienten reagieren oft nicht so stark auf die Histamine, sondern auf die Liberatoren der Nahrungsmittel. Beobachtet euch genau und schaut, auf welche Lebensmittel ihr reagiert und diese meidet.
Bei derartigen Problemen könnt ihr euch gern an uns wenden.

Anbei die Tabelle über Lebensmittel-Verträglichkeitsliste "Histamin"
Quelle: https://www.histaminintoleranz.ch/de/einleitung.html    und
https://www.mastzellaktivierung.info/de/e...ssung.html

11.  Dosierung kinesiologisch testen?

Immer wieder hören wir, dass Ärzte und Heilpraktiker die Höhe der Dosierung von Guaifenesin kinesiologisch testen.

Wir können davor nur warnen und raten davon ab! Man MUSS sich IMMER nach dem Behandlungsplan von Dr. Amand richten !!! Lest auf Seite 148 im Amand-Buch:
"Wir ERMAHNEN sie, systematisch vorzugehen und ihre Dosierung für die festgelegte Zeit beizubehalten, auch wenn sie glauben, dass dies nicht ihre richtige Dosierung ist.
Wenn sie unseren Behandlungsplan genau befolgen, wird es für sie und ihren medizinischen Berater leichter.
Wir können das nicht oft genug betonen. Glauben sie uns: Es ist viel schwerer, eine Mindestdosis herauszufinden, wenn sie zu Beginn beim Festlegen ihrer Grunddosis nicht systematisch vorgehen. Auch wenn es verlockend ist, die Dosis zu erhöhen oder senken, je nachdem wie sie sich fühlen - oder meinen fühlen zu müssen - tun sie es nicht !!!
Ansonsten werden sie nur sich selbst und alle, die ihnen helfen wollten, erfolgreich verwirren.
Sie werden bald lernen, dass sie meist nicht bessere Entscheidungen als Fachleute und anderer erfahrenen Personen treffen, insbesondere dann nicht, wenn sie Tricks anwenden......
Viele im medizinische Bereich tätigen Leute werden sie mit Ratschlägen dreist überfallen...." Richtungsweiser ist die Kartierung, ABER auch hier gilt: "Gebrauche die Kartierung als ein Hilfsmittel.

Wenn du zyklierst und dich besser fühlst, ist das das Ziel"

12. Hochdosierer

Auf meinen Seiten konntet ihr immer wieder lesen, dass man ab 2.400 mg ein Hochdosierer ist. Yvonne fragte am 22.02.2019 Dr. St. Amand in seine Praxis wegen der hohen Dosen.
Bei Dr. St. Amand fangen hohe Dosen wirklich bei 2.400 mg an !!!
Er machte noch einmal eindringlich darauf aufmerksam, dass man bei Dosen die über
2.400 mg liegen und weiter mit Langzeiguaifenesin erhöht wird, das Cytochrom aktiviert werden kann.
Das ist auch der Grund, warum Dr. St. Amand spätestens ab 2.400 mg MC-Guaifenesin das Pulver dazu gibt.
Wer meint davon betroffen zu sein, sollte mindestens 1 Monat (manchmal auch länger) pausieren und mit einer niedrigen Dosis wieder anfangen. Anhand der Kartierung kann man die Fortschritte sehen.
Mehr zu dem Thema Cytochromsystem könnt ihr unter den beiden Links
lesen
https://www.guaifenesintherapie.de/allgemeine-informationen/
https://www.guaifenesintherapie.de/warum-komme-ich-mit-der-therapie-nicht-voran/

Gretchen Parker aus der Guaigroup ist  Hochdosierer und schreibt:

Ich habe ja bereits öfter darauf hingewiesen, dass Hochdosierer eine Herausforderung sind. Gretchen Parker (Patientin von Dr. St. Amand) ist eine der wenigen deren Dosis 4.000 mg beträgt. Sie schrieb am 27.März in der Guaigroup ihren 20jährigen Bericht und darin steht unter anderem "Der Weg zur Heilung war manchmal etwas steinig. Ich habe Fehler gemacht und war blockiert und versuchte Dinge danach richtig zu machen. Es dauerte ein Jahr, bevor ich meine Dosis fand. Es hat so lange gedauert, weil ich ein Hochosierer bin und die meiste Zeit keine Schmerzen hatte und die Zyklen meist nicht spürte. Das machte es schwer, die richtige Dosis zu finden. Meine Karte ist nicht vollständig klar und wird es wahrscheinlich nie sein, ABER mir ging es immer besser..."

"Die Hochdosierer sind in der Tat eine Herausforderung, aber zum Glück habe ich ganz wenige davon"   schrieb Dr. St. Amand. Hochdosierer schwemmen ganz langsam aus und spüren kaum etwas. Als in der Guaiogroup letztens eine Hochdosiererin war und eine Patientin von Dr. St. Amand, schrieb ich diese an und sie antwortete mir wie folgt: ".....Ich bin einer von denen, die keine bestimmten Zyklen haben und selten etwas spürten, als Dr. St. Amand meine Dosis erhöhte. Ein paar Mal, am dritten Tag der Dosiserhöhung, hatte ich das Gefühl, ich hätte die Grippe ohne Fieber. Diese Schmerzen verschwanden nach 2-3 Tagen. Die Erhöhungen wurden über mehrere Jahre hinweg langsam durchgeführt, wobei mehrere Jahre vergangen sind, ohne dass es zeitweise zu einer Erhöhung kam. Dr. St Amand hat meine Dosis im Laufe der Zeit anhand von Hinweisen aus meinen Karten angepasst. Nach vier und fünf Monaten des Protokolls begann ich mit dem Radfahren - Müdigkeit, also ging ich zur HG-Diät, um zu sehen, ob dies einen Unterschied machen würde, und war sehr überrascht zu erfahren, dass ich sehr kohlenhydratunverträglich bin und die Diät brauche. Ich ermutige jeden mit FMS, die HG-Diät von Dr. St A zu nehmen, um zu sehen, ob es einen Unterschied macht. Es kann insbesondere bei Dingen wie Gehirnnebel, Müdigkeit und Reizdarm helfen....."

13. Meine Kartiererin rät mir mit 2 mal 150 mg MC-Tabletten zu beginnen.
Auf deinen Seiten steht, dass man mit 2 mal 300 mg MC-Guaifenesinkapseln beginnen soll. Was meinst du dazu?

Ich würde nie mit 2 mal 150 mg beginnen und schon gar nicht mit MC Guaifenesin Tabletten.
Es gibt 14.0000 Betroffene die Dr. St. Amand kartiert hat und nur 2 schwemmen bei 2 mal 150 mg Langzeitguai aus. Alle andere haben höher Dosen. Daher ist es immer gut sich nach dem Behndlungsplan zu richten und mit 2 mal 300 mg Langzeitguaifenesin (bei uns MC-guainfenesinkapseln) zu beginnen.

Bei ganz wenigen Betroffenen kommt es zu einer vorübergehenden Übelkeit, die aber in ein paar Tagen wieder verschwindet.
Sollte man doch ausnahmsweise sehr stark auf 2 mal 300 mg reagieren, dann bleibt man einfach längere Zeit (3-4 Wochen) auf der Dosis und erhöht nicht schon nach einer Woche.
Nach 3-4 Woche hat sich der Körper in der Regel eingestellt und danach kann man gut erhöhen, es sei dann man ist wirklich eine Niedrigdosierer, aber das sind nur 18% und die würden dann bei einer Dosis von 600 mg Langzeitguai täglich bleiben.
Die meisten Betroffenen reagieren bei 1.200 bis 1.800 mg MC-Guaifenesinkapseln.
Fangt unbedingt mit den MC-Guaifenesinkapseln an und nehmt keine anderen Präparate!
Beginnt auch nicht mit Pulver! Diesen schmerzhaften Ausschwemmprozess muss keiner über sich ergehen lassen.

14. Schmerztagebuch - kurz und aussagekräftig

In der amerikanischen Guaigroup las ich, wie man recht einfach ein Schmerztagebuch führen kann und die Idee gefällt mir so gut, dass ich sie hier an euch weiter reiche. Die Betroffene schrieb alles in ihren Computer. Sie führte jeden Tag ein Tagebuch und entschied sich von Anfang an, die wechselhaften Tage in schwarzer Schrift zu schreiben, die guten Tage in Blau und die schlechten Tage in Rot. Die ersten paar Monate waren schwarz und rot geschrieben, aber später gab es ein "blaues Tagebuch". So können Betroffene durch einen einfachen Farbwechsel ihre Fortschritte erkennen.

Hier eine Tabelle für euch. Bitte im Querformat ausdrucken!

15. Kapselmaschine für 100 Stück

Vor einigen Jahren kaufte ich mir eine Kapselmaschine für 100 Stück. Diese war durchsichtig, hatte keinen Rand und ich kam damit überhaupt nicht zurecht.
Allerdings ärgere ich mich bis heute über meiner Kapselmaschine "0" , weil ständig an bestimmten Stellen die Kapseln hängen bleiben. Ich kaufte schon eine neue 24er Kapselmaschine Größe"0", aber auch in dieser blieben die Kapseln wieder hängen. Dies scheint an dem Hersteller zu liegen. Bei der 24er Kapselmaschine "00" gibt es diese Probleme nicht. Das erzählte ich letztens einer Betroffenen und sie brachte mir sofort ihre 100er "00"er Kapselmaschine vorbei und ich durfte sie testen.
Die Kapselhüllen gingen wunderbar in die Kapselmaschine rein. Ich gab sie einzeln in den Kapselmaschine. Es gibt noch einen Aufsatz um die Kapselhüllen schneller in die Kapselmaschine zu geben, aber das ging bei mir nicht gut. Die Guaifenesinmischung kann man sehr gut in die Kapseln füllen.
Leider ist der Stampfer (Pulverpressplatte) der 100er Maschine etwas dünner als bei den 24er Kapselmaschinen und somit bekommt man die Menge nicht vollständig rein. Aus diesem Grunde nahm ich ein chinesisches Essstäbchen und verfesstigte/stopfte die Füllmenge in die Kapseln. Danach bekam ich die Restmenge des Gemisches problemlos in die Kapseln. Die Zusammensetzung der beiden Kapselhälften ging problemlos und ich kann jede Kapsel nutzen. Das Gewicht aller Kapseln befand sich in dem vorgeschriebenen Referenzbereich.
Das Füllen dauerte allerdings insgesamt sehr lange.
Mein Fazit: Ich kaufe mir eine 100er Kapselmaschien "0" und die Kapseln Größe "00"verfülle ich weiter in der kleinen 24er Kapselmaschine.
Wer seine Kapseln selbst füllen möchte, kann die Anleitung von mir per Mail bekommen. Lasse dir von keinem sagen, dass die Kapseln minderwertiger sind, wenn du sie selbst verfüllst. Meine Kapseln wurden 2015 in einem unabhänigen Labor getestet und sie hatten dieselbe verzögerte Freisetzung wie die Langzeitkapseln der MdR-Apotheke.

16. FibroGuai und welches soll ich nehmen ???

In den letzen Wochen kamen häufig Anfragen mit welchem Guaifenesin die Therapie begonnen werden sollte.
Die meisten Probleme gibt es in der Husarenapotheke. Schauen die Betroffene unter dem Link, sind sie überfordert

https://husarenshop.de/epages/f5a01082-b33f-4467-871f-9288d1b6d3dc.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/f5a01082-b33f-4467-871f-9288d1b6d3dc/Categories/FibroGuai%C2%AE

Unsere Gruppe arbeitet IMMER mit den MC- Guaifenesinkapseln

Auf den beiden Bilder kannst du erkennen, worauf du achten solltest, damit du das richtige Guaifenesin kaufst.
Das MC steht für Methylhydroxyethylcellulose. Dieses Wort merkt man sich aber nicht und daher sag einfach - Mit Cellulose. Diese Cellulose führt zur verzögerten Freisetzung des Guaifenesins und können als Langzeitguaifenesin bezeichnet werden.

In Eigener Sache:
Aufgrund der hohen Dosen in Deutschland schrieb ich Dr. St. Amand 2017 an und er antwortete: "Erinnert eure Kartierer daran, dass 80% der Patienten bei 600 mg 2x täglich ausschwemmen, bei 1800 mg täglich sind es 91%. Wenn eure Kartierer zu hoch gehen, dann riskieren sie die Cytochrom-Aktivierung oder machen es den Patienten so hart, dass sie es nicht aushalten können."
Wir sind ein kleiner Kreis von Kartierern (eine davon war bei Dr. St. Amand vor Ort) und können im Jahr 2019 bestätigen, dass die Guaifenesintherapie in Deutschland funktioniert.

Wer richtig nach Dr. St. Amand kartiert wurde und nicht blockiert ist, kommt mit dem deutschem

MC-Guaifenesin Kapseln und dem Behandlungsplan von Dr. St. Amand auch auf die Dosen von Dr. St. Amand !!!

Hinweis: Die Homepage dient der Information von Dr. R. Paul St. Amand entwickelten Guaifenesintherapie. Insofern dient dieser Internetauftritt lediglich der persönlichen Information und kann in kei­nem Fall die pro­fes­sio­nel­le Be­ra­tung und Be­hand­lung durch einen Arzt oder Apo­the­ker er­set­zen. Für die Rich­tig­keit der An­ga­ben zur Wir­kungs­wei­se der Me­di­ka­men­te oder der Guaifenesinthe­ra­pi­e wird keine Ga­ran­tie übernommen.

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