Guaifenesin

Guaifenesin


Guaifenesin wurde erstmals um das Jahr 1500 als ein Baumrindenextrakt mit dem Namen Guaiacum zur Behandlung von Rheuma und Gicht eingesetzt
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Guaja

Guaiacum wurde zu Guaiacolat gereingt und erschien vor ungefähr 70 Jahre in Hustensaftmischungen. Es wurde irgendwann synthetisiert und dann vor etwa 30 Jahren in Amerika in Tablettenform gepresst und Guaifenesin genannt.

Foto: Ulm Botanischer Garten

Guaifenesin ist kein Medikament das man nimmt, um sich besser zu fühlen .... .


Bedenke bevor sie sich für die Therapie entscheiden: 

Guaifenesin ist kein Medikament, das zur sofortigen Beschwerdefreiheit führt!

Es ist kein Schmerzmittel, kann jedoch eine analgetische Wirkung haben. Es wird die Fibromyalgie zurück entwickeln, wenn sie Geduld haben und sich streng an die Therapievorschriften halten. Verbesserungen brauchen ihre Zeit!  Es ist ähnlich wie bei der Behandlung von Gicht, wo die Gelenke nach und nach von Harnsäure gereinigt werden müssen.
Bei der Gichtbehandlung benötigen sie weiterhin Schmerzmittel und es erfordert zusätzlich eine Umstellung der Ernährung und der Lebensweise. Bei Fibro müssen sie ebenfalls Schmerzmittel nehmen solange sie diese benötigen und möglichst auch Ihre Ernährung und Lebensweise umstellen bis alle Ihre Zellen von den Ablagerungen gereinigt sind.                                                                                                                                

Der Fortschritt kommt allmählich: während Sie ausschwemmen, werden Sie gute und schlechte Tage haben - oder, am Anfang, schlechte und gar nicht so schlechte.....

Wie lange dies dauert, hängt davon ab, wie lange sie die Krankheit schon haben, wie stark sie betroffen sind und wie Ihre genetische Veranlagung ist in Bezug auf die Wirksamkeit von Medikamenten und das gilt auch für die Wirksamkeit von Guaifenesin.

Quelle: (alte HP) https://www.fibromyalgiatreatment.com/

Guaifenesinpräparate die wir in Deutschland nutzen

Hier findet du eine Präsentation über die Guaifenesinpräparate.

In Deutschland beginnen wir mit dem MC-Guai und ab 1.800 oder 2.400 mg nehmen wir das Guaifenesinpulver dazu.

Wir nutzen KEINE farbigen Kapseln!

Dr. St. Amand schrieb dazu folgendes:
"Wir hatten Probleme mit dem blauen Farbstoff in vielen Medikamenten speziell in Mucinex.
Wir fanden eine Veröffentlichung (von 1991) worin beschrieben wurde, dass der Farbstoff in die Mitochondrien gelangt und dort die Energieerzeugung blockiert. Wir wussten, dass ein früher verwendeter roter Farbstoff dasselbe verursachen konnte. Wir fanden keine Hinweise für gelbe oder grüne Farbstoffe.
Deshalb bitten wir alle unsere Patienten alle Farbstoffe zu meiden, wenn es auch eine farblose Alternative gibt.

In den letzter Zeit bekamen wir immer wieder die Info, dass unsere MC-Guai in weißen Kapseln abgefüllt wurden. Eine Rückfrage bei unserer Apothekerin ergab, dass es sich bei dem weißen Farbstoff der Kapseln um Titandioxid handelt.
Es ist ein Mineral/Pigment, welches zur Zeit als unbedenklich gilt. Wer dennoch Wert darauf legt farblose Kapseln zu bekommen, sollte dies in der Apotheke unbedingt bei der Bestellung sagen.
Die Apotheken nutzen gern die farbigen Kapseln um Verwechslungen auszuschließen.

Bezugsquelle

Unter folgendem Link findest du die Apotheken die das Guaifenesin und die Kapseln verkaufen

https://www.guaifenesin.de/bezugsquellen-von-guaifenesin.html


Mucinex

Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass es noch Betroffene gibt, die Mucinex aus Amerika nehmen und oft noch schlimmer, sogar verschrieben bekommen. Dieses Mucinex hat als Hilfsstoff den blauen Farbstoff " FD&C Blue 1 Aluminum Lak". Blauer, grüner und roter Farbstoff blockiert Guaifenesin nicht. Es ist kein Salicylat. Es blockiert die Energiebildung. Die Betroffenen kommen aus diesem Grunde in der Ausschwemmung nicht voran. Gern könnt ihr das auf facebook nachlesen oder dort Fragen stellen. Claudia Marek weist jede Woche oft mehrmals darauf hin und rät von diesen Farbstoffen ab  https://www.facebook.com/groups/469685523589098/?fref=mentions&__tn__=K-R

Warum nutzen wir das Kurzzeitguaifenesin

Dazu schrieb Claudia Marek in der Guaigroup folgendes:

"Wir nutzen Kurzzeit-Guai zur Dosiserhöhung um den Prozess zu beschleunigen, wenn ein Patient genügend gute Zeiten hatte um das zu tolerieren. Ich möchte daran erinnern, dass Dr. St. Amand 60 Jahre mit der Therapie gearbeitet und Tausende von Patienten geheilt hat. Er glaubt, dass die Therapie am besten wirkt wenn sie so angewendet wird, wie er sie entwickelt hat. Ich rate nicht dazu zu schnell die Dosis zu erhöhen. Wenn du mehr nimmst als du brauchst, machst du dir zu starke Schmerzschübe und kannst nicht mehr mit der Therapie weitermachen. Außerdem, wenn du zum Schluss eine höhere Dosis nimmst, als du für den Rest deines Lebens brauchst, dann ist das verschwendetes Geld. Wenn du gereinigt bist, lässt du das zusätzliche Guai wieder weg, das du genommen hast um den Prozess zu beschleunigen."

Und denke daran: 80 % haben die Dosis bei 1.200 mg erreicht, 91% bei 1.800 mg und ab 2.400mg ist man ein Hochdosierer und davon hat Dr. St. Amand nur 5 %.

Unsere Übersetzerin Gabi die 5 Jahr Guaifenesin einnimmt schrieb mir mit der Übersetzungsmail folgendes: Mir geht es heute wieder ganz gut. Fibromäßig habe ich kaum noch Beschwerden. Meine Leistungsfähigkeit ist bei über 90%. Was Claudia sagt, ist absolut auch meine Erfahrung. Zu hohe Dosen schaden mehr als sie nützen. Habe ich selber ausprobiert und unter vielen unnötigen Schmerzen gelernt.

Kapseln selbst füllen?

Die MC- und Pulverkapseln kannst du auch selbst herstellen. Die Anleitung dafür kannst du von mir bekommen.
Manche Betroffenen haben Probleme beim Füllen. Hier findest du einen Tipp zum Füllen.


Cellulosekapseln

In der Anleitung zum Füllen der Kapseln wird beschrieben, dass die Möglichkeit das MC-Guaifensin in Cellulosekapseln abzufüllen, besteht. Dies probierte ich vor einiger Zeit  aus und stellte fest, dass es viel schwieriger ist, die Mischung in Cellulosekapseln zu füllen. Die Leerkapseln 00 sind schwerer (ca. 150 mg) und dicker als die Gelatinekapseln (ca. 120 mg) und somit ist es viel komplizierter, die angegebene Menge in die Kapseln zu füllen.
Es funktioniert, aber leider benötigt man zum Füllen viel mehr Zeit. Ich kaufe in Zukunft wieder Gelatinekapseln.

Wie lagere ich das Guaifenesin und wie lange ist es haltbar

Der Feind des Gauifenesins ist die Feuchtigkeit !
Aus diesem Grunde lagere das Guaifenesin in gut verschließbaren Behältern bei einer Raumtemeratur zwischen 15 -30 Grad (59 ° F und 86 Grad F) und schütze es gegen Sonneneinstrahlung. Nicht im Kühlschrank oder Bad lagern !

Ich werde immer wieder gefragt, ob man sich das Guaifenesin nur in kleinen Abpackungen kaufen sollte. Das muss nicht sein. Man sollte sich die Menge von ca. einem Jahr ausrechnen und dann kann man das Guai und die Cellulose bedenkenlos kaufen, aber zu Hause sollte es unbedingt luftdicht verschlossen, trocken und dunkel gelagert werden. Ebenfalls sollte man die gefertigten Kapseln gut verschlossen verpacken. Liegt alles verschlossen, trocken und dunkel, dann halten sich die Kapseln so lange wie das Verfallsdatum des Guaifenesins auf der Verpackung der Apotheke angegeben wurde.

Ich selbst nehme immer leere Gurkengläsern und lagere diese verschlossen im Wohnzimmerschrank. In den Gläsern lagere ich das Guaifenesin, die Cellulose und die Kapseln. So komme ich wunderbar zurecht.

In den Apotheken wird das Guaifenesin auch nur in normalen Räumer in Behältnissen gelagert, die bei jeder Bestellung geöffnet werden. Aus diesem Grunde ist es sogar möglich, dass wenn wir unser Guaifenesin ordnungsgemäß lagern weniger Luftfeuchtigkeit abbekommt wie in den Apotheken.

"Ich warte mit den Kapseln füllen, bis ich meine Dosis erreicht habe"

Diese Worte höre ich immer wieder von Betroffenen.
Rechnet euch einfach mal aus, was ihr bis dahin wirklich für die fertigen Kapseln ausgebt. Ich habe den Fehler gemacht
und im nachhinein mich selbst nicht verstanden. Wer noch unsicher ist, kann sich die kleinen fertigen Tütchen aus der Husarenapotheke kaufen

https://husarenshop.de/epages/f5a01082-b33f-4467-871f-9288d1b6d3dc.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/f5a01082-b33f-4467-871f-9288d1b6d3dc/Products/%22AR+-+Guaifenesin+300+MC%2C+Beutel%22   (Kapselgröße 0 für 300 mg)

https://husarenshop.de/epages/f5a01082-b33f-4467-871f-9288d1b6d3dc.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/f5a01082-b33f-4467-871f-9288d1b6d3dc/Products/%22AR+-+Guaifenesin+450+MC%2C+Beutel%22  (Kapselgröße 00 für 450 mg)

Um dieses Pulver in die Kapseln zu füllen, benötigt ihr eine Kapselmaschine in der Größe 0 oder 00 (ca. 20 Euro) und Kapseln Größe 0 oder 00 ( 1.000 Stück ca. 20 Euro). Rechnet ihr alles zusammen, kommt ihr auf einen Preis von ca. 7-8 Cent pro Kapsel. Hier ein kleiner Film über die Kapselherstellung.  https://www.youtube.com/watch?v=xo92dGCt1Rc

Helfen noch andere Medikamente bei der Fibromyalgie?

Ja es helfen noch Gichtmittel, aber diese haben zu starke Nebenwirkungen. Dr. St. Amand behandelt daher die Betroffenen seit 1992 mit Guaifenesin und in seltenen Fällen gibt er Gichtmedikemente dazu.

Dr. St. Amand nutze früher bei Patienten die nicht allergisch auf Sulfonamide mit diesem, oder gab Probenecid, das älteste der Gichtmedikamente und das erste, das er bei der Fibrobehandlung eingesetze.
Beide Medikamente arbeiten in den Nieren auf ähnlichen aber leicht unterschiedlichen Ebenen.

Rubinol war auch wirksam, hat aber schlechte Auswirkungen auf den Darm bei 25% der Patienten, verursacht häufig trockene Augen und Mund und mussten bei Glaukom Patienten vermieden werden.
Die anderen älteren Gichtmedikamente sind in den USA nicht mehr erhältlich. Eins von ihnen, hergestellt von Geigy (jetzt Novartis) war Sulfinprazone (Anturane). Es wirkte sehr gut und war sein Hauptmedikament bevor er merkte, dass Guaifenesin funtionieren würde. Anturane kann allerdings zu erhöhter Säureproduktion führen und 2-3% der Patienten könnten von der Einnahme sogar ein Geschwür bekommen. Das vierte Medikament Flexin wurde vom Markt genommen, weil 10% der Patienten eine chemische Hepatitis davon bekamen.
Die neueren Gichtmittel wie Alopurinol wirken nicht.

Hinweis: Die Homepage dient der Information von Dr. R. Paul St. Amand entwickelten Guaifenesintherapie.
Insofern dient dieser Internetauftritt lediglich der persönlichen Information und kann in kei­nem Fall die pro­fes­sio­nel­le Be­ra­tung und Be­hand­lung durch einen Arzt oder Apo­the­ker er­set­zen.
Für die Rich­tig­keit der An­ga­ben zur Wir­kungs­wei­se der Me­di­ka­men­te oder der Guaifenesinthe­ra­pi­e wird keine Ga­ran­tie übernommen.